Richtfest für das neue OGS‑Gebäude in Hoisdorf
Ein wichtiger Meilenstein für Bildung, Betreuung und Gemeinschaft
Am 17. April 2026 feierte die Gemeinde Hoisdorf bei strahlendem Sonnenschein ein besonderes Ereignis: das Richtfest für den Neubau der Offenen Ganztagsschule (OGS) mit Mensa auf dem Schulgelände in der Waldstraße 2–4. Auf dem Grundstück des ehemaligen Hausmeisterwohnhauses entsteht derzeit ein modernes, zukunftsorientiertes Gebäude, das die Betreuungssituation an der Grundschule Hoisdorf nachhaltig verbessern wird.
Ein Bau für die Zukunft unserer Kinder
In seiner Ansprache betonte Bürgermeister Alexander Franz, dass dieses Richtfest weit mehr sei als ein baulicher Zwischenstand. Es sei ein sichtbares Zeichen dafür, dass Hoisdorf in die Zukunft investiert – in gute Lern- und Lebensbedingungen für Kinder.
Aus der Rede: „Wir feiern heute nicht nur den Fortschritt eines Gebäudes – wir feiern eine Investition in unsere Zukunft: in unsere Kinder.“
Das neue OGS‑Gebäude wird künftig ein Ort des Lernens, des Miteinanders und der Begegnung sein. Moderne Gruppenräume, eine multifunktionale Mensa, Aufenthaltsbereiche sowie Büro- und Personalräume schaffen erstmals eine räumliche Struktur, die den pädagogischen Anforderungen gerecht wird.
Warum der Neubau notwendig ist
Die Grundschule Hoisdorf wird derzeit von 147 Schülerinnen und Schülern besucht, unterrichtet von 12 Lehrkräften. Seit der Gründung der Offenen Ganztagsschule im Jahr 2022 ist die Nachfrage nach Nachmittagsbetreuung stetig gestiegen: Aktuell nehmen 130 Kinder das Angebot wahr, betreut von 16 Mitarbeitenden sowie zusätzlichen Kursleitungen.
Bislang findet die OGS‑Betreuung überwiegend in Klassenräumen und im umgebauten sogenannten alten Schwimmbad auf dem Schulhof statt – eine Doppelbelegung, die individuelle Gestaltung unmöglich macht. Auch eine Mensa fehlt bislang, sodass das Mittagessen gruppenweise in verschiedenen Räumen oder sogar in der Eingangshalle eingenommen werden muss.
Mit dem Neubau entstehen nun dringend benötigte Gruppenräume, Funktionsräume, Personalbereiche und eine zentrale Mensa.
Baufortschritt und Projektbeteiligte
Die Abbrucharbeiten des alten Wohnhauses erfolgten von Juni bis September 2025, der Baubeginn startete im Oktober 2025. Der lange Winter mit Frostperioden führte zu einer Baupause von Dezember bis März – ein Umstand, den der Bürgermeister in seiner Rede hervorhob: „Solche Phasen zeigen, was ein Projekt wirklich trägt: Engagement, Flexibilität, Verlässlichkeit und Zusammenarbeit.“
Trotz dieser Herausforderungen liegt das Projekt im Zeitplan. Die Fertigstellung ist für Ende 2026 vorgesehen – rechtzeitig zur Adventszeit, wie der Bürgermeister hoffnungsvoll anmerkte.
Der Neubau umfasst rund 540 m² Nutzfläche und wird vom Architekturbüro Gebrüder Schmidt aus Bad Segeberg geplant. Zahlreiche Gewerke, Planer und Verwaltungsmitarbeitende tragen zum Gelingen bei. Besonders hervorgehoben wurden die Architekten, der Planer Herr Olker (IPG), die beteiligten Baufirmen, die Vorsitzende des Bauausschusses, Marina Stoeckler, die auch das Richtfest organisiert hat sowie die Mitarbeitenden der Verwaltung und die OGS‑Leitung.
Ein Gemeinschaftswerk – unterstützt durch Fördermittel
Die Baukosten belaufen sich auf rund 2,8 Mio. Euro. Die Gemeinde Hoisdorf erhält dafür erhebliche Fördermittel des Bundes und des Landes Schleswig‑Holstein in Höhe von ca. 2,385 Mio. Euro – ein starkes Signal für die Bedeutung guter Bildungs- und Betreuungsangebote.
Auch energetisch setzt der Neubau Maßstäbe: Er wird an das bestehende Nahwärmenetz (BHKW) angeschlossen, erhält eine Photovoltaikanlage sowie eine moderne Lüftungsanlage.
Ein Ort, der Hoisdorf stärkt
Mit dem neuen OGS‑Gebäude entsteht ein lebendiger Mittelpunkt für Kinder, Familien und Schule – mit einem Innenhof als Kommunikations- und Freifläche und einer Mensa, die multifunktional genutzt werden kann.
Aus der Rede: „Dieses Gebäude wird ein Ort sein, an dem Kinder sich wohlfühlen, wo sie wachsen und ihren Alltag verbringen können.“
Die Gemeinde Hoisdorf freut sich über diesen wichtigen Schritt und dankt allen Beteiligten für ihr Engagement. Das Richtfest markiert einen bedeutenden Meilenstein auf dem Weg zu einer modernen, kindgerechten Bildungslandschaft.
Zum Richtfest erschienen neben den bereits genannten und weiteren Gemeindevertretern auch die Schulleitung der Grundschule Hoisdorf, Franziska Matthes, sowie der langjährige Hoisdorfer Bürgermeister (a.D.), Dieter Schippmann sowie der damalige Bauausschussvorsitzende, Heiner Putzbach, die bereits in ihrer Legislaturperiode beide die Basis für diesen Bau schafften.






