Updates aus der Gemeindevertretersitzung im Juni
Ersatzpflanzungen für gemeindeeigene Bäume – Hoisdorf stärkt seinen grünen Charakter
In den vergangenen Jahren mussten in Hoisdorf mehrere gemeindeeigene Bäume aus Gründen der Verkehrssicherheit gefällt werden. Um den typischen, grünen Charakter unseres Dorfes zu erhalten und langfristig wieder zu stärken, startet die Gemeinde nun mit gezielten Ersatzpflanzungen: Fünf neue Bäume werden in einem ersten Schritt am Dorfteich und an der Baggerkuhle gesetzt. Diese Standorte prägen das Ortsbild besonders – und genau dort soll das Grün wieder wachsen.
🌳 Warum Ersatzpflanzungen wichtig sind
Bäume sind weit mehr als ein schöner Anblick. Sie sind ein zentraler Bestandteil unseres Lebensraums:
Klimaschutz: Bäume binden CO₂, filtern Feinstaub und verbessern die Luftqualität.
Kühlende Wirkung: Gerade in heißen Sommern spenden sie Schatten und senken die Umgebungstemperatur.
Lebensraum: Sie bieten Vögeln, Insekten und Kleintieren Schutz und Nahrung.
Wasserhaushalt: Durch ihre Wurzeln stabilisieren sie den Boden und fördern die Versickerung von Regenwasser.
Ortsbild & Lebensqualität: Alte Baumstrukturen prägen Hoisdorfs dörflichen Charakter – sie schaffen Identität, Ruhe und Aufenthaltsqualität.
Mit den Ersatzpflanzungen setzt die Gemeinde ein sichtbares Zeichen für Naturverbundenheit und nachhaltige Ortsentwicklung.
🌱 Schritt für Schritt: Wiederaufbau des alten Baumbestands
Die fünf neuen Bäume sind der Auftakt eines langfristigen Vorhabens. In den kommenden Jahren sollen weitere Pflanzungen folgen, um:
gefällte Bäume nach und nach zu ersetzen,
den alten, gewachsenen Baumbestand wiederherzustellen,
und Hoisdorf als grünen, lebenswerten Ort zu erhalten.
Die Gemeinde plant, die Finanzierung so weit wie möglich über Fördermittel zu realisieren, um den Haushalt zu entlasten und gleichzeitig ökologische Maßnahmen konsequent voranzubringen.
🌿 Ein gemeinsamer Weg in die Zukunft
Mit den Ersatzpflanzungen investiert Hoisdorf in ein Stück Zukunft – für Klima, Natur und Lebensqualität. Die neuen Bäume werden wachsen, Schatten spenden, Lebensräume schaffen und das vertraute Dorfbild weitertragen.
So bleibt Hoisdorf das, was es ausmacht: ein Ort, in dem Natur und Gemeinschaft eng miteinander verbunden sind.
Gemeinde Hoisdorf informiert: Laubabholung erneut beraten – vorerst keine Änderungen
Die Gemeinde Hoisdorf hat das Thema Laubabholung vor dem Hintergrund der Schließung des gemeindeeigenen Grünabfallplatzes erneut intensiv beraten. Viele Bürgerinnen und Bürger haben den Wunsch geäußert, eine kommunale Lösung für die Laubentsorgung zu schaffen. Die Gemeinde nimmt diese Rückmeldungen sehr ernst und hat die Situation umfassend geprüft.
Trotzdem muss die Gemeinde mitteilen, dass sich an der bisherigen Entscheidung vorerst nichts ändern kann.
Warum eine kommunale Laubabholung derzeit nicht möglich ist
Mehrere Faktoren sprechen gegen eine Wiederaufnahme oder Ausweitung der Laubabholung:
Begrenzte Mitarbeiterkapazitäten im Bauhof Die vorhandenen Kräfte sind bereits mit Pflichtaufgaben ausgelastet. Eine zusätzliche Laubabholung würde erhebliche Mehrarbeit bedeuten, die aktuell nicht leistbar ist.
Fehlende Maschinen und Logistik Für eine regelmäßige Laubaufnahme wären zusätzliche Fahrzeuge, Sammeltechnik und Lagerflächen notwendig. Diese stehen nicht zur Verfügung und müssten kostenintensiv angeschafft werden.
Hohe Entsorgungs- und Lagerkosten Die Schließung des Grünabfallplatzes bedeutet, dass Laub extern gesammelt, transportiert und entsorgt werden müsste. Für die ohnehin haushaltsschwache Gemeinde wären diese laufenden Kosten nicht tragbar.
Rechtliche Zuständigkeit laut Straßenreinigungssatzung Die Satzung der Gemeinde Hoisdorf legt fest, dass die Pflege der Wege vor den Grundstücken – und damit auch die Entsorgung des anfallenden Laubs – in der Verantwortung der Anlieger liegt.
Möglichkeiten der privaten Entsorgung
Den Bürgerinnen und Bürgern stehen weiterhin folgende Wege zur Verfügung:
Grünabfalltonnen der AWSH – es können mehrere Tonnen pro Haushalt bestellt werden.
Abgabe an den Abfallhöfen der AWSH.
Verständnis für die Situation der Bürger
Die Gemeinde weiß, dass die Laubentsorgung – insbesondere in Straßen mit vielen alten Bäumen – eine Herausforderung sein kann. Viele Bürgerinnen und Bürger leisten hier bereits einen großen Beitrag zur Pflege des Ortsbildes. Für dieses Engagement spricht die Gemeinde ausdrücklich Dank und Anerkennung aus.
Gleichzeitig bittet die Gemeinde um Verständnis dafür, dass eine kommunale Laubabholung unter den aktuellen finanziellen und personellen Rahmenbedingungen nicht umsetzbar ist. Die Situation wird jedoch weiterhin beobachtet und bei veränderten Voraussetzungen erneut bewertet.
